Auch kleine Fehler beim Verlegen von Geotextil können seine Funktion stark beeinträchtigen. Entscheidend sind die richtige Materialwahl, ein gründlich vorbereiteter Untergrund, eine stabile Verankerung und korrekt geschnittene Pflanzlöcher. Wer diese Punkte beachtet, verhindert Unkrautwuchs und sorgt dafür, dass das Geotextil langfristig und zuverlässig funktioniert. Erfahren Sie, worauf Sie achten müssen und wie Sie die häufigen Fehler vermeiden.
Schon kleine, scheinbar unbedeutende Fehler können dazu führen, dass das Geotextil nicht richtig funktioniert: Es haftet nicht am Untergrund, verheddert sich oder erstickt nicht nur das Unkraut, sondern auch alles andere Leben im Boden. Erfahren Sie, welche die häufigsten Fehler bei der Verlegung von Geotextil sind und wie Sie diese erfolgreich vermeiden können.
Kernpunkte des Artikels:
Insbesondere an windigen Stellen sollten Sie das Geotextil sowohl an den Rändern als auch auf der Fläche sorgfältig befestigen.

Das erste Problem beginnt bereits mit der Auswahl des Geotextils. Man entscheidet sich oft nur anhand der Verpackungsgröße und des Preises. Viel wichtiger sind jedoch die Art und das Flächengewicht (Grammzahl) des Produkts.
Als Unkrautschutz in Zier- und Obstbeeten oder bei der Gestaltung von Hängen wird in der Regel wasser- und luftdurchlässiger, nicht gewebter Stoff verwendet. Dieser wird auch Vlies genannt.
Mit der Zeit franst er nicht so stark aus wie gewebtes Geotextil, sondern zerfällt in kleinere Teile, die sich leichter von der Fläche entfernen lassen.
In Gemüsebeeten oder auf stark beanspruchten Flächen, die befestigt werden müssen, kommen Bodengewebe zum Einsatz. Diese sind generell robuster und langlebiger als Vliesstoffe.
Zum Vergleich: Die Lebensdauer hängt von der Qualität, dem Flächengewicht und der Mulchabdeckung ab. Vliesstoffe halten meist fünf bis zehn Jahre, während gewebte Varianten etwa zehn Jahre oder sogar länger halten.
TIPP: Unkrautvlies oder Bodengewebe: Ein Blick auf die Unterschiede lohnt sich. Wir haben für Sie eine kleine Übersicht zusammengestellt, damit Sie Gartenvlies und Bodengewebe nie wieder verwechseln.
Die häufigste Wahl für Beete:
Bodengewebe 90–100 g/m²: eignet sich dort, wo Sie eine höhere Beanspruchung erwarten oder einen festeren Untergrund wünschen. Typischerweise Gemüsebeete oder Wege zwischen den Beeten. Es wird auch als Trennschicht bei anspruchsvollen Bauprojekten verwendet.

Heute werden Folien vor allem bei großen landwirtschaftlichen Projekten eingesetzt. In privaten Gärten werden sie nur gelegentlich zum Abdecken von Frühbeeten benutzt.
Bei GEOmall haben wir festgestellt, dass diese Bezeichnungen oft verwechselt werden. Zwischen Geotextil und Folie gibt es jedoch einen wesentlichen Unterschied:
Das Gartenvlies muss auf einen ebenen Untergrund verlegt werden, der frei von Steinen, Zweigen und anderen Gegenständen ist.
Sonst können schnell Löcher im Geotextil entstehen oder es haftet nicht richtig am Untergrund, wodurch Unkraut leichter darunter hindurchkommt.
Was bei der Verlegung des Geotextils oft unterschätzt wird
So bereiten Sie den Untergrund richtig vor
ERFAHRUNG EINER GÄRTNERIN: „Beim ersten Mal habe ich überhaupt nicht auf den Untergrund geachtet, und das Ergebnis war entsprechend. Unter dem Vlies blieben Klumpen und Steine zurück, die Hackschnitzel rutschten mit der Zeit in die Vertiefungen, und das Vlies begann zu reißen. Seitdem lege ich auf die Vorbereitung einen großen Wert. Das spart mir später viel Zeit und Mühe.“

Ein falsch befestigtes Geotextil verrutscht selbst auf ebenem Untergrund. Schon etwas stärkerer Wind, heftiger Regen oder das Aufschütten von Mulch kann es verschieben.
Auf geneigtem Gelände ist die Abrutschgefahr deutlich größer. Hier kann das Geotextil seine Funktion nicht richtig erfüllen, und Unkraut dringt leicht ins Beet oder zwischen die Pflanzen am Hang.
Achtung, häufiger Fehler: In Gesprächen über unsere GEOmall-Hotline hören wir oft, es genügt, das Geotextil mit Rinde oder Kies zu beschweren. Beim Aufbringen von Mulch kann es sich jedoch verschieben und eine spätere Korrektur ist sehr aufwendig.

Zu große Pflanzlöcher sind gerade die Stellen, durch die auch Unkraut aus dem Boden dringen kann. Zu kleine Löcher können wiederum das Wachstum der gewünschten Pflanzen einschränken.
So schneiden Sie das Geotextil richtig
ERFAHRUNG EINER GÄRTNERIN: „Wenn man die Öffnung zu groß macht, kann man später nichts daran ändern. Bei Erdbeeren habe ich es beim ersten Mal übertrieben und das Unkraut ist genau an diesen Stellen durchgebrochen. Jetzt schneide ich viel kleinere Löcher in X-Form, und wenn nötig, vergrößere ich das Loch um einen Millimeter. Niemals umgekehrt.“
Planen Sie ein neues Beet und möchten verhindern, dass Unkraut bereits in der ersten Saison durchkommt?
Wählen Sie ein Geotextil, das genau zu Ihrem Projekt passt. In unserem Angebot finden Sie alle Arten von Vlies für Beete bis hin zu Bodengeweben für Gemüse oder stark beanspruchte Flächen.
Wenn Sie den richtigen Typ wählen, den Untergrund gut vorbereiten und alles sorgfältig verankern, erfüllt das Geotextil genau seinen Zweck. Es hemmt das Unkrautwachstum und spart Ihnen Zeit bei der gesamten Pflege.
Für Zier- und Obstbeete wird meistens Vlies mit einem Gewicht von 50–80 g/m² verwendet. Für Gemüsebeete und stark beanspruchte Flächen wählen Sie Bodengewebe mit einem Gewicht von 90–100 g/m².
Ja, das Geotextil soll auf dem Boden liegen. Ebnen Sie die Fläche vor der Verlegung und entfernen Sie Unkraut, Steine und scharfe Gegenstände, damit das Textil richtig am Untergrund haftet.
Befestigen Sie das Geotextil mindestens an den Rändern und idealerweise auch in der Fläche. Eine korrekte Verankerung verhindert, dass es bei Wind, Regen oder beim Arbeiten im Beet verrutscht.
Oft dringt Unkraut durch die Löcher oder bleibt an der Textiloberfläche hängen. Eine vollständige Lösung gibt es nicht. Sehr widerstandsfähiges Unkraut kann nach einiger Zeit auch punktuell durch das Geotextil wachsen.
Für die meisten Beete ist ein wasserdurchlässiges Geotextil besser geeignet. Folie ist undurchlässig und eignet sich eher zur Beschleunigung des Pflanzenwachstums, zum Beispiel in Frühbeeten.
Unser Profipersonal hilft Ihnen bei der Auswahl und erklärt Ihnen alle Möglichkeiten und Vorgehen zur Anwendung der angebotenen Produkte.
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