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Paddock bauen und befestigen mit Paddockplatten

Eine matschfreie, trittsichere Paddockfläche schützt Pferdehufe (z. B. vor Mauke), reduziert Rutsch- und Verletzungsrisiken und macht die tägliche Stallarbeit deutlich leichter. Statt nur Sand oder Schotter aufzubringen, funktioniert eine dauerhafte Paddock-Befestigung am besten mit einem wasser­durchlässigen Schichtaufbau: Tragschicht (verdichteter Schotter/Splitt) + Trennvlies (Geotextil) + Paddockplatten/Paddockmatten und Tretschicht (geeigneter Sand oder Feinkies).

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 Das Wichtigste auf einen Blick: Paddock richtig befestigen

  • Das Hauptproblem: Ohne Befestigung entstehen im Paddock tiefe Matschlöcher, die die Gesundheit der Pferdehufe (z. B. Mauke) gefährden und das Abmisten erschweren.
  • Die Profilösung: Ein systematischer Drei-Schicht-Aufbau (Tragschicht, Trennschicht, Tretschicht) sorgt für dauerhafte Stabilität und Trockenheit.
  • Matschfrei ohne Versiegelung: Der Einsatz von Paddockplatten ermöglicht einen belastbaren Untergrund, durch den Regenwasser weiterhin im Boden versickern kann.
  • Vorteile von Paddockplatten:
  1. Trennung: Sie verhindern, dass sich der teure Sand der Tretschicht mit dem darunterliegenden Matsch vermischt.
  2. Sicherheit: Bieten hohe Trittsicherheit und Gelenkschonung für die Pferde.
  3. Hygiene: Die Fläche bleibt eben, lässt sich leichter reinigen und spart langfristig Einstreukosten.
  • Wichtige Planung: Achten Sie auf ein leichtes Gefälle (ca. 1-2 %) beim Unterbau, damit überschüssiges Wasser gezielt abfließen kann.
  • Fazit: Eine fachgerechte Paddockbefestigung ist eine einmalige Investition, die die Lebensqualität der Tiere steigert und die tägliche Stallarbeit massiv erleichtert.

Ein Pferd wälzt sich auf unbefestigtem, staubigem Boden im Außenbereich
Fotobeispiel. Matschiges Gelände stellt für Pferde viel mehr eine Gefahr als Raum zum Austoben dar.

Warum ist Matsch für Pferde gefährlich?

Regnerisches Wetter ist ein Albtraum für Pferdebesitzer. Ein paar stärkere Regenschauer und der gepflegte Pferdeauslauf verwandelt sich in einigen Stunden in ein Schlammfeld. Es geht nicht nur um Ästhetik, die matschige Lauffläche kann die Pferdegesundheit ernsthaft gefährden.

TIPP: Haben Sie sich schon mal gefragt, warum sich Pferde im Schlamm wälzen? Es geht um eine Form des Sozialverhaltens (Herdengeruch einschnüffeln) sowie Relax (Muskelentspannung). Auf diese Weise werden die Pferde ebenfalls Hautparasiten los. Daher ziehen sie meistens trockenes Gelände einem Schlammfeld vor.

Beim Laufen auf feuchtem Gelände kann es schnell zur Verletzung bzw. Erkrankungen kommen. Iveta Jebáčková-Lažanská, die über reiche Erfahrungen mit der Außenhaltung verfügt und zu diesem Thema ein Buch geschrieben hat, sagt dazu: „Am häufigsten ist es die Mauke, aber auch Verletzungen des Bewegungsapparates durch akute Traumata, die sich Pferde in tief zertretenen und dann gefrorenen Paddocks herbeiführen.“

Nahaufnahme eines Pferdebeins mit Mauke-Symptomen in einer Matschpfütze auf dem Pferdepaddock
Fotobeispiel. Langfristiger Aufenthalt im Schlamm kann sich bei Pferden durch unangenehme Hauterkrankung, die sog. Mauke niederschlagen.

Schlamm als Brutstätte für Parasiten und Unkraut

Die Schlammschollen setzen sich, verdichten den Boden und hindern das Gras am Wachstum, dagegen schafft der durchnässte Boden ideale Bedingungen für etliches Unkraut. Darüber hinaus wird ein morastiger Auslauf zur Brutstätte infizierter Insekten (z.B. Mücken), die unter den gehaltenen Tieren zahlreiche Krankheiten verbreiten.

3 gute Gründe: Warum Sie Matsch im Paddock vermeiden sollten

  1. Unfallrisiko senken: Matschiges Gelände erschwert die Fortbewegung für Mensch und Tier massiv. Die Rutschgefahr steigt, und Sehnenverletzungen durch „Einsinken“ häufen sich.
  2. Hygiene & Infektionsschutz: Im Morast gedeihen Bakterien und Insekten. Krankheiten wie Mauke oder Strahlfäule haben bei dauerfeuchten Hufen leichtes Spiel.
  3. Sauberes Futter & Trinkwasser: Schlamm verunreinigt Heu an den Futterstellen und das Tränkwasser. Zudem macht Matsch das tägliche Ausmisten nahezu unmöglich.

Daher sind die exponierten Bereiche trocken zu halten, damit sich die Pferde im Auslauf auch bei rauem Wetter bewegen können. Wie ist der Paddockuntergrund wirksam zu befestigen, damit die Nässe auf dem Grundstück nicht mehr bleibt?

Pferdebeine, die tief in nassem, schlammigem Paddock Boden einsinken
Fotobeispiel. Beim Laufen im Matsch droht die Gefahr, dass Pferde ausrutschen und sich schwere Verletzungen zufügen.

Wie ist ein Paddock zu befestigen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Oberfläche eines Pferdeauslaufs zu befestigen. Immer sind jedoch einige Faktoren zu überlegen:

  • Wie groß ist die zu befestigende Fläche?
  • Wem gehört das Grundstück?
  • Wie viel können Sie in die Herrichtung investieren?
  • Was für Material möchten Sie einbauen?

Das primäre Ziel ist es, das Gelände so herzurichten, dass der Boden in den belasteten Bereichen gut trocknet. Dazu ist es empfehlenswert, natürliche Materialien (Kies, Sand…) mit Kunststoffgittern oder Platten zu kombinieren, die letzteren werden insbesondere an hochbelasteten Stellen eingebaut: am Paddocktor, um Trink- und Futterstellen…

Für langfristige Geländestabilisierung werden für gewöhnlich zwei Materialtypen genutzt:

  • natürliche (organische) Materialien,
  • Rasengitter oder Platten aus Kunststoff.

Natürliche Materialien zur Bodenbefestigung

1. Feinkies – Kies von feinerer Korngröße in einer Schicht von ca. 10 cm einbringen und die Oberfläche verdichten. Dieses Material ist trittangenehm und nicht staubig, setzt sich jedoch mit der Zeit und ist daher ab und zu nachzuschütten.

2. Sand – verdichteter Sand ist eine weitere Eventualität. Auch hier ist mit Nachschütten zu rechnen, vor allem bei stärkeren Regenfällen und dementsprechendem Abtrag. Die Sandkörner sollten nicht zu grob oder rund sein, damit die Hufe nicht darauf ausrutschen.

3. Holzschnitzel – die Rinde wird im Paddock in einer Schicht von 20–30 cm Höhe eingebracht, damit sie die Pferde nicht zu schnell feststampfen (auch Rinde modert und setzt sich und ist laufend nachzuschütten).

Natürliche Materialien zur Bodenbefestigung

Material Schichthöhe Vorteile & Eigenschaften Wartung & Nachteile
Feinkies ca. 10 cm Trittangenehm, staubarm, gute Drainage bei Verdichtung. Setzt sich mit der Zeit; regelmäßiges Nachschütten erforderlich.
Paddock - Sand Je nach Untergrund Gute Trittsicherheit (wenn nicht zu rund/grob), weich für die Hufe. Hoher Abtrag bei Starkregen; muss regelmäßig aufgefüllt werden.
Holzschnitzel / Rinde 20-30 cm Sehr weich, natürlich, gute Dämpfung für die Gelenke. Modert mit der Zeit; muss laufend nachgeschüttet und ausgetauscht werden.

Kunststoffprodukte zur Oberflächenbefestigung

Planen Sie die Einrichtung eines Paddocks auf einem gemieteten Grundstück? Wenn Sie nach einer stabilen, aber bei Bedarf rückbaubaren Lösung suchen, sind Kunststoffprodukte zur Flächenbefestigung die ideale Wahl. Rasengitter bzw. Kunststoffplatten bieten hierbei entscheidende Vorteile:

  • Sofortige Stabilität: Sie sorgen für eine effektive Befestigung der Treffpunkte (Futterstellen, Tränken).
  • Trittsicherheit: Bei fachgerechtem Einbau bieten sie Pferden eine rutschfeste Oberfläche, auch bei Nässe.
  • Natürliche Optik: Gras und Kräuter können durch die Öffnungen ungehindert weiterwachsen.
  • Hohe Flexibilität: Die Elemente lassen sich bei einem Umzug oder Pachtende einfach wieder aufnehmen und am neuen Standort verlegen.

Produkt-Check: Die passenden Lösungen für Ihren Paddock

1. To.Si-Plast Rasengitter

Die To.Si-Plast Rasengitter sind besonders für ihre Beständigkeit und den unkomplizierten Einbau bekannt. Dank ihrer speziellen Oberflächenstruktur sind sie extrem rutschfest. Obwohl die Anschaffungskosten im Vergleich zu einfachem Schotter höher liegen, überzeugt die Langlebigkeit viele Pferdehalter, die eine dauerhafte Lösung ohne Matschbildung suchen.

2. Geopave PADD

Eine hervorragende Alternative sind die Paddockplatten Geopave PADD. Diese Platten wurden gezielt für die hohen Anforderungen in der Pferdehaltung entwickelt:

  • Widerstandsfähig: Absolut wetter-, frost- und urinbeständig.
  • Gesundheitsschonend: Die rutschfeste Struktur schont die Gelenke der Pferde und verhindert gefährliches Ausrutschen im Matsch.
  • Pflegeleicht: Der Boden bleibt sauber, das Ausmisten wird deutlich erleichtert und Pflanzen können weiterhin durchwurzeln.

Dressurreiterin auf einem ebenen, mit Paddock Sand befestigten Reitplatz.
Fotobeispiel. Reiten im Paddock.

Vorteile und Einsatz der Rasengitter bei Geländebefestigung

Im Vergleich zu anderen Baustoffen wie Beton oder Asphalt sind Rasengitterplatten aus Kunststoff weniger anspruchsvoll zu installieren. Falls Sie Pferde auf einem Mietgrundstück halten, das irgendwann zurückgegeben werden muss, lassen sich die Platten und Gitter ausbauen und das Gelände wieder in den ursprünglichen Zustand bringen.

Ästhetik trifft Funktionalität

Die Expertin Iveta Jebáčková-Lažanská betont neben der Stabilität vor allem den ökologischen und optischen Nutzen:

„Ein großer Vorteil ist die Sickerfähigkeit: Der Boden erhält Feuchtigkeit, ohne von den Hufen zu Matsch zertrampelt zu werden. Bei mäßiger Belastung bleibt die Fläche zudem ansehnlich grün. In unbefestigten Paddocks hingegen entsteht in Regenperioden ein tiefer Morast aus Erde, Kot und Urin, eine Masse, die Gummistiefel verschlingt und ein normales Arbeiten am Pferd unmöglich macht.“

Strategische Befestigung: Weniger ist oft mehr

Es muss nicht immer der gesamte Auslauf versiegelt werden. Um Kosten zu sparen und dennoch Matschfreiheit zu garantieren, empfiehlt Iveta Jebáčková-Lažanská eine gezielte Befestigung der Hotspots:

  • Hochfrequente Bereiche: Futterstellen, Tränken und Zugänge zu Unterständen sollten fachgerecht befestigt werden (Unterbau aus Kies, Drainage und Kunststoff-Rasengitter).
  • Mischuntergründe für die Hufgesundheit: Die restlichen Flächen können variieren. Sand eignet sich hervorragend zum Wälzen, während Kieswege die Hufe stimulieren.
  • Gezielte Feuchtigkeit: Reine Lehmstellen sind in Maßen sogar sinnvoll. „Ein kurzes Befeuchten des Hufhorns im Schlamm ist gesundheitsfördernd, das dauerhafte Stehen im Morast hingegen schädlich“, so die Expertin.

Fokus auf Hufqualität

Ein zu weicher Boden bietet keinen Reiz für ein gesundes Hufwachstum. Eine durchdachte Kombination aus stabilen Rasengittern und natürlichen Bodenbelägen sorgt für die nötige Widerstandsfähigkeit des Hufhorns.

TIPP: Schauen Sie sich an, wie sich ein richtiger/falscher Paddockuntergrund auf den Bewegungsapparat der Pferde auswirkt.

Kurzanleitung: Paddockplatten verlegen in 6 Schritten

Die Verlegung der Paddockplatten schaffen Sie alleine, ohne schwere Maschinen zu benutzen. Es ist jedoch notwendig, die einzelnen Schritte einzuhalten, damit die Platten ihren Verwendungszweck erfüllen können. Wie ist bei der Verlegung vorzugehen?

Quick-Check: Was wird benötigt?

  • Aushub: 30 - 40 cm Erdschicht abtragen.
  • Gefälle: 1 - 2 % für optimalen Wasserabfluss.
  • Material: Trennvlies (min. 200 g/m²), Schotter (5/63), Paddockplatten & Feinkies.

Der Schichtaufbau im Überblick

Schicht

Material

Funktion

Stärke

Tretschicht

Feinkies (1 cm) oder Sand

Trittsicherheit & Schutz

ca. 10 cm

Trennschicht

Paddockplatten

Verhindert Matschbildung

Plattenhöhe

Tragschicht

Schotter / Splitt (5/63)

Drainage & Stabilität

ca. 15 cm

Basis

Trennvlies (Geotextil)

Trennung von Erde & Schotter

-

Detaillierter Arbeitsablauf

Schritt 1: Bodenaushub

  • 30 - 40 cm Erdboden abtragen.
  • Hinweis: Bei tonigen Böden tiefer graben, da diese mehr Wasser speichern.

Schritt 2: Untergrundvorbereitung

  • Fläche einebnen und Wurzeln/Steine entfernen.
  • Gefälle von 1 - 2 % anlegen.
  • Untergrund mit einer Rüttelplatte oder Walze fest verdichten.

Schritt 3: Geovlies verlegen

  • Robustes Trennvlies (z. B. Geomatex NTB 10) ausbringen.
  • Wichtig: Das Vlies muss mindestens 200 g/m² wiegen, damit es beim Verdichten des Schotters nicht reißt.

Schritt 4: Drainageschicht anlegen

  • 15 cm Schotter oder Splitt (Körnung 5/63) aufschütten.
  • Die Schicht glätten und erneut fest verdichten, um spätere Setzungen zu vermeiden.

Schritt 5: Paddockplatten verlegen

  • Platten im Verbund zusammenklicken.
  • An Hanglagen immer von oben nach unten arbeiten.
  • Zuschnitte an Rändern einfach mit einem Winkelschleifer (Flex) vornehmen.

Schritt 6: Verfüllung & Finish

  • Platten mit Feinkies oder Sand auffüllen.
  • Die Füllung sollte ca. 1 cm über dem Plattenrand stehen, um diese vor UV-Strahlung und Hufschlag zu schützen.

TIPP: Welches Geotextil für Reitställe ist zu wählen: Geeignet ist ein Geotextilvlies aus reinem Polypropylen mit einem Flächengewicht von mindestens 300 g/m² - z. B. Geomatex NTB 10. Erfahren Sie mehr in unserem Blogartikel, wie man ein geeignetes Geotextil auswählt.

Experten-Tipps für schwieriges Gelände

Was tun bei Hanglage?

Heben Sie am unteren Ende des Hangs eine Rinne aus und füllen Sie diese mit Kies. So wird das abfließende Regenwasser gezielt vom Paddock weggeleitet.

Sicherung der Randbereiche

Damit die Platten nicht wandern, können die Ränder mit schweren Betonplatten eingefasst werden. Eine pferdefreundliche Alternative sind alte Hopfensäulen als stabile Umrandung.

Reiterin auf weißem Pferd bei Nacht auf einem elastischen, staubfreien
Fotobeispiel. Polypropylenvlies unter der oberen Kiesschicht verhindert die Vermischung der Materialschichten und leistet besseren Widerstand gegen Hufschläge der Pferde.

4. Drainageschicht anlegen

Auf den in Gefälle hergerichteten Untergrund (eventuell mit Geovlies abgedeckt) eine Schicht aus porigem Material aufschütten, das als Drainage dient, indem es Regenwasser oder Urin besser abfließen lässt. Dazu eignet sich Splitt bzw. Schotter mit einer Körnung zwischen 5/63 in einer ca. 15 cm starken Lage. Die Splitt-/Schotterschicht ist richtig zu verdichten.

5. Paddockplatten verlegen

Im nächsten Schritt werden auf den vorbereiteten Untergrund die eigentlichen Platten verlegt. Sie sind vollflächig zu verlegen, im Hang gehen Sie von der höchsten zur niedrigsten Stelle vor.

Die einzelnen Paddockplatten lassen sich einfach zusammenklicken, es können beliebig große Flächen bedeckt werden. Zur Anpassung der Plattenmaße eignet sich Winkelschleifer (Flex).

TIPP: In Randbereichen der abgegrenzten Fläche kann das Ausrutschen der Platten verhindert werden, indem sie etwa mit Betonplatten beschwert werden. Einige Züchter nutzen Hopfensäulen als Umrandung, die keine Verletzungsgefahr für die Pferde darstellen und sich später einfach entfernen lassen.

6. Finalschicht verfüllen

Abschließend die Platten mit Feinkies verfüllen (Korngröße ca. 1 cm, Schichtstärke ca. 10 cm), der trittangenehmer ist, oder mit einer stärkeren grobkörniger Sandschicht bedecken. Diese Materialien sind nicht staubwirbelnd und befestigen gleichzeitig den Untergrund, indem die feineren Körner zwischen die Splittzwischenräume „einrasten“.

In beiden Fällen ist damit zu rechnen, dass das organische Material sich mit der Zeit setzt oder von den Pferden teilweise weggetragen wird und die obere Schicht daher nachgefüllt werden muss.

TIPP: Wenn Sie planen, für die Pferde auch einen bequemen Unterstand zu bauen, vergessen Sie nicht Ihr Vorhaben beim Bauamt anzumelden. Bei geräumigen Unterkünften ist möglicherweise eine Baugenehmigung notwendig. Informieren Sie sich vor dem Baubeginn, was für Bedingungen zu erfüllen sind.

Pflege der Paddockplatten

Obwohl die Paddockplatten aus Kunststoff hergestellt sind, der gegen Witterung und einigermaßen auch gegen chemische Einwirkungen beständig ist, kommt man ab und zu ohne Pflege nicht aus, insbesondere was das Ausmisten anbelangt.

An Sommertagen, wenn sich die Pferde vorwiegend auf der Weide aufhalten, reicht es die Paddockplatten mit Wasserstrahl abzuspülen. Somit wird Schmutz von der Oberfläche entfernt und die Platten trocknen in der Sonne schnell aus. Dadurch erhalten Sie die Paddockplatten im guten Zustand und bieten Ihren Pferden auch bei herbstlichem Unwetter komfortable Bewegung auf dem Grundstück.

Möchten Sie den Wartungsaufwand für Ihren Paddock sparen und gleichzeitig Ihren Tieren genug Bewegung gönnen, ohne sich um ihren Bewegungsapparat Sorgen zu machen? Lesen Sie über weitere Vorteile der Paddockplatten Geopave PADD oder kontaktieren Sie unsere Fachleute, die Sie bei der Wahl Ihrer Paddocklösung gerne beraten.

FAQ: Paddock befestigen & bauen – Alles, was Sie wissen müssen

1. Was ist ein Paddock und warum ist die Befestigung wichtig?

Ein Paddock ist ein befestigter oder unbefestigter Auslauf für Pferde, der Bewegung an der frischen Luft ermöglicht, ohne dass die Tiere auf einer weichen Koppel stehen. Ein guter Paddock für Pferde muss trittsicher und matschfrei sein. Wenn Sie einen Pferde-Paddock bauen möchten, ist die Bodenbefestigung entscheidend, um die Gelenkgesundheit der Tiere zu fördern und die Pflege zu erleichtern.

2. Wie kann ich einen matschigen Boden befestigen?

Um einen matschigen Boden zu befestigen, gibt es verschiedene Strategien. Die effektivste Methode ist ein systematischer Paddock-Aufbau aus Tragschicht, Trennschicht und Tretschicht. Wenn Sie den Paddock befestigen wollen, ohne dass er bei Regen im Schlamm versinkt, sind wasserdurchlässige Systeme wie Paddockgitter oder spezielle Paddockmatten für den Außenbereich ideal.

3. Welche Paddockplatten-Alternative ist günstig und effektiv?

Viele Pferdebesitzer suchen eine günstige Alternative. Eine beliebte Paddockplatten-Alternative ist das Verlegen von schweren Gummimatten oder das Arbeiten mit einer reinen Sand-Schotter-Befestigung. Wer den Paddock befestigen und günstig halten möchte, sollte darauf achten, dass die Entwässerung trotzdem funktioniert, da Reparaturen am Paddock-Untergrund im Nachhinein oft teurer sind als die initiale Investition.

4. Welcher Sand für den Paddock ist am besten geeignet?

Die Frage „Welcher Sand für den Paddock?“ lässt sich mit Blick auf die Scherfestigkeit beantworten. Ein gewaschener Natursand oder ein spezieller Reitsand mit einer Körnung von 0/2 oder 0/4 ist ideal als Sand für den Paddock. Er sollte lehmfrei sein, damit das Wasser optimal abfließen kann. Der richtige Pferde-Paddock-Untergrund verhindert das tiefe Einsinken der Hufe.

5. Kann man einen Paddock bauen ohne Baugenehmigung?

Das Thema Paddock bauen ohne Baugenehmigung ist rechtlich komplex und von Bundesland zu Bundesland verschieden. Oft gilt die Befestigung von Flächen als bauliche Anlage. Um Probleme zu vermeiden, sollten Sie sich vorab informieren, ob eine wasserdurchlässige Befestigung (z. B. durch Paddockmatten für Pferde) genehmigungsfrei möglich ist, da hierbei keine Bodenversiegelung stattfindet.

6. Worauf muss ich beim Paddockzaun und der Umrandung achten?

Ein sicherer Paddockzaun ist das A und O. Bei der Paddock-Umrandung haben Sie die Wahl zwischen Holz, Kunststoff oder speziellen Elektro-Zaunsystemen. Ein stabiler Pferde-Paddock-Zaun sorgt dafür, dass die Tiere auch bei Rangeleien sicher im Bereich bleiben. Achte darauf, dass der Zaun gut sichtbar und stabil verankert ist.

7. Kann ich einen Paddock selber bauen?

Ja, Sie können einen Paddock selber bauen, sofern Sie die richtige Reihenfolge beachten: Zuerst wird der Boden ausgehoben, dann folgt die Tragschicht aus Schotter. Anschließend lassen sich die Paddockplatten verlegen und mit Paddock-Sand auffüllen. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich so auch ein professioneller Putzplatz für das Pferd bauen.

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